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29.12.08

Back in G

Yes, wir sind wieder angekommen in Germany. Und es gab schon wieder einige Gigs hier: Stuttgart, Altenkunstadt, Würzburg. Morgen geht´s weiter nach Weinheim und dann zurück in die Hometown zum Silvester Tollwood mit Sorgente. Wir freuen uns drauf. In der Kälte hat keiner so richtig Bock so viele Fotos wie in Uganda zu machen, weil einem überall der Auslöserfinger festfriert und die Akkus schlapp machen. Deshalb hier nochmal meine Selection der Afrika-Bilder. Und hier der Blog von Mrs. textpresse. Muss ja schließlich auch mal gelinkt sein ;-)

18.12.08

Once again Entebbe

Wo wir am ersten Tag in Uganda angekommen sind - am Flughafen Entebbe - haben wir noch einen halben Tag Aufenthalt. Die Matatufahrer, die uns samt Instrumenten und sonstigem Gepäck zum Hotel fahren sollen wissen nicht genau, ob sie sich totlachen sollen oder einfach nur Angst um Ihre Autos haben - so überladen wie wir unterwegs sind. Am Nachmittag Poolparty mit Schach, vielen Phototests und Gitarrengeklimper. Ja genau - so entstehen neue Songs. Das Leben ist gut! Und um 2:40 geht unser Flug via Kairo zurück ins kalte Deutschlnad. Alles Gute für Dich und Deine Arbeit in Kampala, liebe Caro! Der Blog bleibt und wird weiterhin mit Tourberichten gefüttert. Ich wünsch Euch ne entspannte Vorweihnachtszeit! Nik


© Nik Thäle, nixdesign.de

17.12.08

Last days in Africa

Die letzten Tage in Kenia waren der krönende Abschluß unserer Afrikatour. Freundlichste Begrüßung und Unterstützung durch das Goethe Institut Nairobi, ein hitziges Konzert im Black Diamond Club, und ne Safaritour durch den Nairobi National Park. Nairobi wirkt komplett anders als Ugandas Hauptsatdt Kampala - viel moderner und dadurch auch etwas kühler und reservierter. Das konnten wir von den Leuten, die wir dort kennen lernten allerdings nicht behaupten. Ein dickes Dankeschön an Johannes und Marie vom Goethe Institut, den Leuten vom Black Diamond und v.a. Tsitsi, die unseren Keniatrip so toll begleitet und organisiert hat!

© Nik Thäle, nixdesign.de & Caroline Gassen, pixolina.de

15.12.08

Hey Equator Guys!

Grüße von den vorausgeflogenen!!! Unser Taxi in Kampala hatte kein Benzin mehr und wir mussten es in die Tankstelle schieben... :-) das Auto hing fast bis auf den Boden vor lauter Equipment und die Flieger hatten Verspätung... aber unser ganzes Gepäck wurde erfolgreich durchgecheckt und wir sind gut in München angekommen!

Liebe Grüße von Line, Bani, Hernan und Filou



14.12.08

Jamaram Stylee am letzten Abend in Kampala

© Caroline Gassen, pixolina.de

Abschied von Uganda

Letzter Tag in Kampala, letzter Gig in Uganda! Die zwei Wochen sind wie im Flug vergangen, und trotzdem fühlt es sich so an, als hätte man monatelang Erlebnisse gesammelt. Das letzte Event war das Konzert für WAPI (Words an Pictures from the Underground) vom British Council im Hotel Africana. Doch von wegen Underground - was für ein riesen Event! Ein großes Zelt, Schmuckstände, Essenstände, Bilder von Künstlern, Hip Hop-Session, mehrere Modenschauen. Und so viele sind gekommen zum letzten Konzert, das wieder zum Teil mit Worskhop-Leuten stattfand. Aber nicht nur auf der Bühne, auch vor der Bühne haben wir jede Menge neue Freunde wieder gesehen, die sich verabscheiden wollten - Michael von Rainbow, die Brass-Clowns aus Rainbow, die Breakdance-Kids aus dem Video, andere Musiker und Fotografen, die Familie von Yvo aus Ruanda - das bedeutete natürlich eine lange Abschiedsrunde. Leider mussten wir nachts gleich losflitzen, es gab noch eine Runde Pizza als Dankeschön an unsere Gastgeber, und Filou, Bani, Hernan und ich mussten nachts noch los zum Flughafen, für die anderen ging es am nächsten Tag weiter nach Nairobi. An dieser Stelle will ich mal kurz sagen, wie toll ich den Trip mit euch fand, Jungs, und dass ihr mir alle total fehlt im kalten Deutschland - auch wenn ich endlich eine echte Dusche nehmen konnte. :-) Kein Schnarchen und Singen nachts mehr, keiner putzt mit mir Zähne auf der Terrasse, keine frische Ananas mehr zum Frühstück, und zu wem soll ich abends tanzen gehen?!?
Ein lautes Mimimi, das seine volle Berechtigung hat!!
Sad one: Line

13.12.08

Gig in Bukasa

© Caroline Gassen, pixolina.de

Pimp my local host

Jetzt wohnen wir bereits 2 Wochen im Blood Brothers Studio und wurden total nett hier aufgenommen... da wurde es Zeit für ein Konzert "daheim". Nachdem tagsüber wieder Workshop angesagt war (diesmal für das British Council), standen wir abends auf einer tollen Bühne, die Data, AK und die anderen im Garten aufgebaut hatten. Was für eine Kulisse! Sternklare Nacht, angestrahlte Palmen als Hintergrund, eine eigene Bar, lecker gekochtes Essen von unseren Hosts (Ja, Sam hat sogar noch in der Nacht das Gemüse geschnibbelt! Nice one!). Während des Spielens (wieder zusammen mit Workshop-Leuten) haben Bani und Hernan Bilder vom Videdreh und das Rainbow-Video auf eine große Leinwand neben der Bühne gebeamt. An dieser Stelle nochmal und schonmal VIELEN VIELEN Dank an Kabopro für die ganze Arbeit! Die Jungs haben zum Teil tagsüber gedreht, nachts geschnitten und am nächsten Tag schon Videos abgeliefert - super.
Ein paar von uns hat es früh zerwürfelt und wir sind ins Bett gegangen, aber so manch einer hat lang durchgehalten und es soll sogar noch eines unserer Hühner im Garten geschlachtet worden sein... doch das steht auf einem anderen Blatt. Gute Nacht und danke an alle!

12.12.08

Videodrehs

© Caroline Gassen, pixolina.de


© Caroline Gassen, pixolina.de



© Caroline Gassen, pixolina.de

Videodreh die zweite

Wie ihr bereits wisst, haben wir mehrere Tage im Slum gedreht. Doch das war natürlich nicht alles: Ein Teil des Videos ist im Rainbow House of Hope entstanden (ich hoffe, ihr habt das Video angeschaut? Brav!!!), zusammen mit der Brass Band, traditionellen Tänzern und Breakdancern. Wieder wurden wir total herzlich aufgenommen und bekocht. Ein anderer Videopart wurde abends in einer kleinen Rasta-Pool-Hall (mehr Hütte als Hall) gedregt, zusammen mit den Dudes und Künstlern, die wir schon kennen, so wie mit Mariam, einer Tänzerin. Ich glaube, der kleine Place war noch nie so gestopft voll...
schaut mal in die Bilder rein!

11.12.08

Crowd dancing at Goethe

© Caroline Gassen, pixolina.de

Maurice Kirya beim Goethe Opening

© Caroline Gassen, pixolina.de

Opening Goethe Center Kampala

3 Tage Workshop und ein fulminantes Opening des Goethe-Zentrums: Das war die zweite Hälfte der Woche. Caro hat ein tolles Event hingezaubert, mit afrikanischen Trommlern und Tänzern, Buffet, riesen Bühne, Lichterketten... die Deutsche Welle Kampala (neu eröffnet war da), der designierte deutsche Botschafter von Uganda... es gab eine Choreographie und Modenschau und Sam hat einen Teil seines Soloprogrammes als Sam I am performt. Der Gig selber wurde wieder mit den inzwischen befreundeten Künstlern wie Sarah Ndagire gestemmt und kam super an. Dann noch tanzen bis in die Nacht.. was für ein Event! Und wieder ein Kontrast zu den letzten Abenden, von denen jeder anders ist. Tagsüber waren Sam, Murxen und Lionel wieder im Ghetto unterwegs zum Videodreh, diesmal weiter mittendrin als letztes mal. Überall das selbe: Die Leute haben selber nichts und sind superlieb und heißen uns willkommen. So viele Leute bedanken sich für den Support und mit mehr Zeit hätte man noch viel mehr featuren müssen... irgendwann verliert man einfach den Überblick. Diese Erfahrungen reichen noch für Monate aus.
Wie jeden Tag müssen wir sagen: Wie geht es uns? Bulungi! Da bleibt kein Atemzug für ein Mimimi.

Austausch aller Orten

Übrigens tauschen wir uns nicht nur in der Musik aus: Jeder lernt Leute kennen, die auf die eine oder andere Art nach Hilfe oder Austausch fragen. Filou wird zu Percussion Discussion gebeten. Nik wird zur Apple-Helpline, als ein Zuhörer beim Workshop sieht, dass wir mit Notebooks dasitzen. Peppi wird zum reparieren von Moses' Rainbow-Saxophons bestellt. Lionel coacht Künstler. Ich darf mit den Fotografen, die immer zahlreich da sind (z.B. BK, der eine Reportage macht), um den besten Platz streiten. Bani und Hernan lernen verschiedene Ton- und Video-Producer kennen... great

10.12.08

Videodreh

Wie angekündigt drehen wir hier ja nicht nur eine Doku, sondern auch ein Musikvideo. Gestern waren Tom, Sam und Murxen schon auf dem Markt zum drehen, wo es wohl ziemlich rund ging... unkontrollierbare Masse, und sobald man Kamera-Equipment auspackt, ist man schon umzingelt von Neugierigen. Wirklich wegschicken funktioniert auch nicht, also bestimmt die Crowd mit, was im Film passiert. That's Africa, that's life. Jedenfalls hab ich gehört, dass sie sich grade noch vor vom Laster rutschenden Metallstangen retten konnten und auch sonst alles ziemlich crazy war – aber ich kann euch verraten, dass sie wieder gut im Workshop angekommen sind und es sicher saucoole Takes geworden sind. Ebenso dann am Mittwoch, wo wir im Ghetto drehen wollten – das passiert jetzt am Donnerstag, weil wir gestern eine andere Location gewählt haben, nachdem unser local guide nicht aufgetaucht ist – und Big White, der Hip Hopper, mit dem wir nachts im Blood Brothers Studio aufgenommen haben, hat sich allein mit uns nicht reingewagt, vielleicht auch besser so. Jedenfalls haben wir uns dann selbst eine Location gesucht, die auch ziemlich slumig war, allerdings mit offenem Platz und nicht so bedrückend. Auch da sofort wieder jede Menge Schaulustige und Kinder, die man nicht von der Linse wegbekommt und für die wir Sweets dabei hatten. Nachdem wir von einer „zuständigen Person“ (Polizei?) eine handgeschriebene Permission für den Dreh bekommen hatten, mussten wir später dann doch vor der immer missmutiger werdenen Menge und dicken Regenwolken fliehen – über einen ziemlich widerlichen Abwassergraben, vorbei an Stieren mit riesigen Hörnern gings auf dem Bahndamm Richtung Matatu-Platz. Danach war wieder Goethe-Opening-Workshop angesagt und abends dann ein weiterer Dreh in einem netten Rasta-Pool-Place. Da waren alle Musiker im Start, die wir in den letzten eineinhalb Wochen so kennengelernt haben und so sind die Takes jetzt mit vielen coolen Leuten bevölkert. Es geht hier wirklich irre schnell, Leute kennen zu lernen, und alle sind supernett, bedanken sich, dass wir gekomen sind, und sagen, dass sie uns vermissen werden und dass wir daheim vom schönen Uganda erzählen sollen. Der Dreh im Pool mit Tänzerin Mariam am Billardtisch (mehr wird noch nicht verraten) war jedenfalls nochmal ein echt schönes Erlebnis – und wir hatten auch keinen Stromausfall. :-) Und ein paar von uns sind mal richtig früh heimgekommen, nämlich vor Mitternacht – und so endet der Tag mit Teetrinken, Schach spielen und den mitternächtlichen Aufnahmen unseres unermüdlichen Feature-Mans Lionel lauschend... und heute ist Goethe-Opening! Davon bald mehr in diesem Theater.

9.12.08

"Out My Window" performed by the Rainbow Brass Band Kampala

© Bani Silva & Hernán Vilchez, kabopro.com

Check out latest images from the equator guys

© Caroline Gassen, pixolina.de & Nik Thäle, nixdesign.de

Workshop in Jinja

© Caroline Gassen, pixolina.de

Preparing for Goethe

2 Tage voller Worskhops und Videodreh: Im National Theater haben wir einen Raum, in den die UGCS Künstler eingeladen hat. Mit denen werden Songs vorbereitet, meist Sachen, die sie schon mitbringen, arrangiert mit einigen der anderen Künstler, die auch da sind. Glory und sein Bruder sind wieder dabei, ebenso Joel Ssebunjo und Sarah Ndagire, am nächsten Tag der Hip Hopper Ugly, Rastamax, ... meist reicht die Zeit fast nicht, um mit allen Künstlern, die gekommen sind, eigene Songs zu arrangieren. Die ersten drei werden dann am Abend beim Open Jam hinter dem National Theater vorgestellt. Das ist ein offener Rasenplatz in der Mitte eines Kunstmarkts. Cooles Publikum, jede Menge Leute wollen auf die Bühne.. trotzdem wird es dann noch ein richtiges Jamaram-Set inkl. Gastkünstlern. Eine coole Location und gute Stimmung. In einem extra Beitrag werdet ihr nochmal die Namen aller Künstler finden. Der Dienstag Abend zusammen mit Percussion Discussion ist dann nochmal ganz anders. Die Gruppe ist alteingesessen und spielt jede Woche hier. Im Publikum Tänzer und Fans, die spontan eine coole Performance hinlegen... wir lassen uns mitziehen und versuchen, möglichst afrikanisch zu moven. :-) Die Discussion-Jungs beschließen außerdem, dass Jamaram zu Muzungu-mäßig aussehen und verpassen ihnen kurzerhand ihre Ethnohemden für das Akustik-Set. Jamaram goes african Pijama! Nice one. Noch nicer ist der Saxophonist von Percussion Discussion gekleidet. Er trägt eine Hose. NUR eine Hose. Bis zum Brustkorb. Dazu Turban. Nice Style! Am Ende vom Abend gehen wir wieder mit dem Gefühl nach Hause: Jeder Tag und jedes Konzert ist völlig unterschiedlich, alle sind super, und wenn man an letzte Woche und die anderen Locations denkt, kommt es einem schon irre lang her vor. Jamaram in einer Zeitraffer-Blase. I like it!

8.12.08

Impressionen aus Uganda

Hallo Ihr Lieben!Nik hat ein Video geschickt, dass ich euch nicht vorenthalten möchte!! © Bani Silva & Hernán Vilchez, kabopro.com

Greetings, eure Koko

7.12.08

Jinja – Willkommen in der Kulisse der Woche

Ausgeschlafen, gesättigt, frisch geduscht, von der Sonne am Viktoriasee begrüßt: What a morning!
Es gibt Müsli und Fruchtsäfte, Kaffe, Pool, Wiese und Sonne satt. Bevors weiter zum nächsten Workshop geht, besuchen ein paar von uns Sara Fischer: Sie leitet das Kingfisher und zieht neben ihrer eigenen Tochter Naomi jede Menge anderer Kinder groß. Eine echte big mama. Die hatten für uns Ananas-Saft in Ananas-Früchten präpariert und dekoriert, und so wurden wir standesgemäß südlich empfangen. Weil die Kids tanzen wollten (Macarena!) gabs ne kleine Impro-Session, danach ein paar Singspiele mit Tom. Doch damit nicht genug: Im Garten gings weiter, alle mussten mitspielen, und wenn wir nach dem Stehbock-Freibock-Spielen keinen Energieschub in Form von Saft gehabt hätten... :-). Leider hat auch Lionel dadurch seinen Zucker bekommen (haben wir ihm verboten!) und somit für uns Storytelling-Nachschub... Hinten auf dem Pick Up durch die Schlaglöcher gings dann wieder zurück zum Kingfisher und von dort straight ahead hinein nach Jinja. Im neu entstehenden Kulturzentrum Cepac fand dort erst ein Workshop und dann abends ein Gig mit lokalen Künstlern statt – und alles in einer unglaublichen Kulisse aus Industriecharme und Betonromantik, surreal: Ziegen auf Feuerleitern, Steinhaufen im Hinterhof, eine riesige Bühne. Coole Stimmung und wieder superleckeres Essen, organisiert von unserer Zauberfee Caro, die ganz schön viel mit uns aushalten muss. Danke Caro!!!!
Zum Gig sind dann einige Leute gekommen, Jinja ist ja nicht besonders groß. Es waren einige local Künstler auf der Bühne, Glory und sein Bruder, die einen super-bewegenden Song gesungen haben, aber auch Hip Hopper, die ihre Crowd dabei hatten... haben wieder viel getanzt.
Nach dem Gig gings wieder nach Kampala, eine abentuerliche Nachtfahrt, die wir uns selber mit meditativen Klängen auf der Arkogo (Daumenklavier) versüßt haben. Wegdämmern eingeklemmt zwischen Equipment... herrrlisch. Kein Abend ohne rolled eggs! Und danach mit größter Unsensbilität über die Buckelpiste geprescht – yes, that's how we like it!
We are not in a hurry, we are in a pothole! Gute Nacht, lieber Charles!

PS: Perfekte Assimilation: Wir haben angefangen, den wenigen Weißen, die uns über den Weg laufen, "Muzungu" hinterher zu rufen...

6.12.08

Videodreh am Viktoriasee

© Caroline Gassenz, pixolina.de

Jinja – Ja genau!!

Was für ein Wochenende! Raus dem lauten, turbulenten, heißen, trockenen, staubigen Kampala und in die Idylle von Jinja – das liegt am Viktoriasee und hier entspringt der Nil. Ziemlich lang gings raus aus der Stadt, vorbei an endlosen Buden- und Häuserreihen: MTN-Kiosk, Essen an der Straße, Tisch- und Bettschreinereien, Frauen mit Bergen von Obst auf dem Kopf oder auf dem Tisch, Radfahrern mit Gasflasche auf dem Gepäckträger, Menschen mit Kühlschrank auf dem Boda Boda, ein Laster voller toter Hühner und lebendiger Eier, Bergen von Müll und Bergen von Pflanzen...
Jinja dann eine grüne Lunge, und das Kingfisher (Safari Ressort) außerhalb ein Urlaubsparadies mit Pool und bambusgedeckten Hütten. Wir springen in den Pool, trinken ne Runde Passionfruit-Juice, und besuchen den See. Sam, Murxen und Lionel performen Rainmaker am See in einem Holzkahn in der absoluten Traumkulisse und Hernan dreht... die Kinder, die grad vom Wasserholen am See kommen, singen und tanzen mit, saucoole Aufnahmen. Abendessen gibt’s wieder in rauen Mengen vom Buffet. Und: Lionel isst auf!! Er nimmt sich sogar nen zweiten Teller! Der Tag wird rot im Kalender angestrichen. :-)
Der Gig findet im Garten statt, unter Bäumen, von Paraffinlaternen beleuchtet, Zuhörern auf der Wiese... leider nicht sehr vielen, Jinja ist halt doch ziemlich weit draußen. So wird der Gig eher eine entspannte Session, laut und lang spielen dürfen wir auch nicht, weil die Gäste schlafen wollen. Gewissermaßen gezwungen zum runterkommen und durchatmen. Wir unterhalten uns mit Sara Fischer, der Besitzerin, die aus Deutschland ist und hier neben ihrer Tochter jede Menge weitere Kinder groß zieht. Unsere israelischen Bootbauer sind auch wieder mit am Start. Nachts sind wir dann die einzigen, die noch die Bar belagern... und jeder geht schließlich in seinem !Einzelzimmer! mit !heißer Dusche! schlummern. Und das mach ich jetzt auch gleich.. unter dem komfortabelsten Moskitonetz nördlich des Äquators. Good night!

5.12.08

Dancing at Katch the Sun

Katch the Sun

Katch the Sun – forget the rain!

Das Konzert heut Abend wurde von Sam mit „Rainmaker“ eröffnet. Wir waren im Katch the Sun, einer wunderschönen Location mit Korbstühlen, lecker Essen, Palmen, Kunstausstellung... und den ganzen Tag haben wir gebibbert, obs nicht vielleicht doch regnet, dunkle Wolken am Himmel. Wenn man an die Güsse der letzten Tage denkt... aber es hat gehalten! Thanx to Katch the Sun!
In dieser Bar waren ziemlich viele Weiße, spontane Umtaufe in „Muzungu Mile“.
Heute war der Gig eine Kooperation mit Baxmba Waves: einer Jazz-Band, die superschönen entspannten und definierten Sound abliefert – erst haben die Baxmbas gespielt, dann Jamaram, dann wurde der Jam eröffnet. Es ging bis lang in die Nacht, und diesmal wurde auch richtig getanzt! Die Location war ziemlich schick, Zuhörer in Anzügen.. aber alle hats gepackt und so sind am Ende auch die Anzugträger und Mädels in schicken Kleidern ausgeflippt – inkl. lautem Beifall! Der Abend war superschön rund, viel Energie und tolle Musiker mit auf der Bühne. Have a look at tha pictures! Es wurden auch ein paar Reggae-Classics performt. Überhaupt ist jeder Abend anders und besonders, und immer toll. Wir haben wieder die verschiedensten Leute getroffen, die alle super offen sind und uns herzlich empfangen. Neben Ugandern auch Leute aus anderen Ländern, wie die 3 Israelis, die in Jinja ein Seegelboot bauen, um auf dem Victoria-See zu segeln... Neid!! Wir würden lieber über den Victoriasee nach Kenia übersetzen als zu fliegen.
Tom lernt übrigens ganz fleißig Luganda und begeistert die Crowd mit Ansagen auf Luganda und gesungenen Luganda-Phrases in den Songs...
Vielleicht bald in diesem Theater mit „Toms kleinem Luganda-Workshop“? Let's see! Stay tuned!

Brass Band in Rainbow

Obligato

Ein Tag voller Internet, schreiben, Fotos runterziehen, Film hochladen... wir sind in der UGCS und belagern Caros Büro mit umliegendem Gang und eröffnen spontan ein Internetcafé. Die Glücklichen, die nix arbeiten müssen, fahren in die Stadt, wo sie allerlei netten Kram auf dem Markt kaufen. Neid! Nächsten Freitag wollen wir nochmal auf den Markt gehen. Abends dann wieder Treffpunkt bei unserem Äthiopier zum Abendessen. Heut spielen wir im Obligato zusammen mit der Afrigo Band: einer der alteingesessenen Bands hier, die jeden Freitag und Samstag die Bude voll machen. Älteres Publikum, schicker, es wird getanzt, hat man uns vorher erzählt, und das stimmt auch. Eine große Bühne in einem Hof mit Bar außenrum, viele Leute sind richtig schick, nur wir wieder nicht. :-) Immerhin haben wir sogar einen eigenen Kellner heut Abend: Herbert. Von ihm lassen wir uns mit Gewürzkaffee und Nile versorgen, unserer favourite Biermarke. Dann die Afrigo-Band auf der Bühne: sehr karibische, fröhliche Tunes, wir tanzen, und die schnieken Tänzerinnen auf der Bühne auch. Eine von ihnen überreden wir, am Montag bei uns hinterm National Theater auf die Bühne zu kommen. Nachdem die Afrigos mit X am Saxophon die Stimmung gut zum tanzen angeheizt haben, dann Jamaram: Und auch hier mischen sich wieder, wie im Katch the Sun, Dreads mit Abendkleidern, und alle tanzen. Endlich! Das Konzert geht ziemlich lang, die Afrigos entern danach nochmal die Bühne und wir können auch ein gepflegtes Tanzbein schwingen. Bani und Hernan sind glücklich über viele gute Bilder mit tanzenden und wippenden Zuhörern im Vordergrund. Wie immer wird der Abend länger als gedacht, und so laufen wir ca. nachts um 3 in Bukasa ein, allerdings ohne Sam und Franzis, die mit Tsitsi noch ne Runde feiern gehen. Und, wie wars, Sam? Cool wars, aber ich glaub, ich hab heut morgen im Rausch das Frühstück für uns abbestellt! Tja, es kam Gott sei Dank doch, uns so geht’s jetzt satt nach Jinja zum Nil.

Hernan bei der Arbeit

Mädchen in Nsambya

4.12.08

If music is the source of life – keep on playing

Der Tag heute war der Oberhammer: Vollgepackt mit Kindern, Musik, Sonne (und Wolkenbruch), Stromausfällen, Bergen von gutem Essen und einer Menge netter Leute.
Wir haben das Rainbow House of Hope Uganda besucht, das ist das Projekt, in das die restlichen Spenden fließen. Das Haus steht in Nsambya, einem ziemlich ländlichen Viertel von Kampala mit Sandstraßen, Rindern mit riesigen Hörner auf der Abfallhalde, de die Straße säumt, kleinen Bars und Läden, viel Grün – wie ein Dorf in der Stadt.
Waisenkinder und Kinder aus dem Viertel kommen hier jeden Tag zum Spielen hin: Es gibt eine Brass-Band und Spielsachen für die Kids, es wird gekocht . Wir haben uns viel mit den Leuten unterhalten, ich hab lang mit einem Mädel gesprochen, die 17 Jahre alt ist und im House of Hope Maschinenschreiben und Computerarbeit lernt, weil sie später als Journalistin arbeiten will.
Die Jungs haben verschiedene Workshops mit den Kids veranstaltet: Murxen hat mit ca. 30 Kindern jongliert (und die Bälle anschließend verschenkt), Sam Gitarre gespielt, Tom einen Sing- und Bewegungs-Workshop gemacht. Überall haben Unmengen von Kindern mitgemacht, alle sind superlieb und anhänglich, man merkt, dass sie total liebesbedürftig sind. Und so hatte jeder v uns von 12 Uhr mittags bis nachts ständig ein oder mehrere Kinder an der Hand. Die Kids können super mit Bällen umgehen und ein paar waren richtig gut beim Jonglieren – andere sind auf der Slackline balanciert, haben unseren Kram nach unten zur Bühne geschleppt. Unter einem riesen Baum mit Baumhaus haben wir im Kreis (original!!) mit den Jungs von der Brassband und dem Chef vom House gequatscht, das war sehr interessant: Die Instrumente werden von Rainbow gestellt und selber repariert. Ein paar spielen schon viele Jahre und erzählen, dass die Musik ihr Leben verändert hat, weil ihnen ermöglicht, raus zu gehen und an verschiedenen Orten zu spielen. Der Band-Leader erzählt, dass die junge Generation beschlossen hat, positiv in die Zukunft zu schauen (die Älteren haben ja noch die Terrorherrschaft von Idi Amin erlebt) und dass ihnen die Musik dabei hilft, weil sie Leute unterschiedlicher Stämme in Uganda zusammenbringt. Sie hoffen deshalb, dass wir das positive Bild, das wir von Uganda gewonnen haben, mit nach Hause nehmen und davon erzählen.
So wie Jamaram und die Musiker in Uganda durch Musik ihre Unterschiede überwinden, tun es auch die Musiker in der Band, die z.T. nicht mal die selbe Sprache sprechen, erzählt ein Musiker.
Dieser Tag bringt auf den Punkt, was wir bisher überall erlebt haben: Alle heißen uns total herzlich willkommen, diesmal ist es Mike, der Chef von Rainbow. Und dann spielt die Brass Band – und uns stehn fast die Tränen in den Augen, denn die Jungs und Mädels spielen „Out my window“ in einer Brass Version!! Später erzählen sie, dass sie 3 Tage gebraucht haben, um alles rauszuhören und zu arrangieren. Wirklich unglaublich. Zur Brass Band tanzen Mädel in improvisierten traditionellen Gewänder, dann zeigen ein paar Jungs Akrobatik. Insgesamt ist das ganze eine riesen Party, das halbe Viertel steht am Zaun und hört und schaut zu. Wir bekommen superleckeres Essen: Matoke (Kochbananen?), Kartoffeln, Reis, Erdnusssoße, Fleisch, Bohnen...
Abends dann der Gig: Im Hof des Rohbaus, der als nächstes von Homes of Hope renoviert wird, die Zuhörer wieder au Stühlen: wilde Mischung aus traditionellen Gewändern, Kindern und Babys, coolen Hip Hopern und und und. Gott sei Dank haben Bani und Hernan zufällig zwei starke Lampen dabei, sonst wär die einzige Beleuchtung für die ganze Area eine Neonröhre gewesen.
Vor Jamaram spielen eine traditionelle Gruppe und Percussion Discussion, die hier richtig groß sind und uns total taugen. Dann Jamaram: Weil so viele Kids da sind, wird diesmal auch richtig getanzt und auch die Homies der Hip Hopper, die später zum jamen auf die Bühne kommen (z.B. Ugly), machen fett Stimmung. Zwischendrin ist mal kurz der Strom weg, ansonsten hält alles gut durch – und Filou zaubert mal wieder nen geilen Sound mit rudimentären Mitteln; überall hängen Kabel und Steckdosen in abenteuerlichen Konstruktionen vom Rohbau. Das Konzert geht nahtlos über in einen ziemlich langen und coolen Jam mit verschiedensten Artist.
Am Ende vom Abend werden Nummern und Mailadressen ausgetauscht, einige Biere geteilt.
Stilecht muss der Tag natürlich mit unserem Lieblingssnack enden: We call it Rolex (weil des die Rolex unter den Snacks ist), but it is rolled eggs.
Music makes the poeple come together.

PS: Das hab ich heut Nacht im Halbschlaf Murxen sagen hören: „Es ist ja schon cool überhaupt nach Afrika zu fahren, allein oder mit Freundin oder Freund. Aber mit einer Band nach Afrika zu fahren, ist doch eigentlich das Coolste, das man machen kann.“ I agree! Gute Nacht!

3.12.08

Impressiones grandes

Heute sind wir im Rainbow House of Hope - dem Projekt für Kinder. Es gab grad ne Diskussion mit dem Leiter des Hauses und eine Wahnsinns performance der Rainbow Brassband. Lauter verbogenes Blech, aber die ganze Power des Kontinents. Hannes und Franzis hats gefreut. Ich schreib wieder aus der UGCS, Caro ist schon wieder auf dem Sprung ins NAtional Theatre, um weitere Sponsoren für die Tour zu gewinnen.

Und hier kommen ein paar Impressionen der vergangenen Tage in Kampala:

Great times in Kampala

Gestern starteten wir – wie immer etwas verspätet vom Studiohouse der Blackbrothers (unserer grünen Pension). Ja genau, Jamaram und Uganda funktionieren in der Beziehung ziemlich ähnlich ;-) Mittags waren wir in Sabrinas Pub im Zentrum Kampalas. Dort gab uns zunächst die Technik ein paar Hausaufgaben, als dann alles verkabelt war, gabs zur Versöhnung leckeres Essen und eine Rap- und HipHop Performance mit local artists, u.a. Klear Cut und v.a.
PS: zu dritt BodaBoda fahren in Ugandischen Nächten - sollte man unbedingt mal gemacht haben. Viel Spaß mit Wikipedia ;-)

2.12.08

Sabrinas Pub

Unsere Location für heute: Sabrinas Pub im Herzen von Kampala. Vorne ein dunkler Gang, Treppe runter: riesiger Raum mit nem hässlichen gelben Auto, riesen Stage mit Grasnabe und nach hinten offen mit Terrasse und Blick auf Kamapala. Die Waiter sind schick und bringen nix zu essen. Ein langer Nachmittag voller Soundcheck (laut sein erst ab 5 erlaubt), auschecken für den Jam mit der Band Clear Cut und leckere Samosas aus der Küche.... wir sind huuuuungrig! Jeder Tag fordert viel energy bis in die Nacht und meist geht’s vormittags weiter, falls der Bus kommt.
Obwohl am Anfang wenig los ist, wird der Abend bei Sabrina (who the fuck is Sabrina?) noch richtig gut. Es kommen ein paar Leute, die wir am Abend vorher im Club eingeladen haben, die Leute von Rainbow House und der UGCS sind wieder da und zu Abend gibt’s leckeres Buffet unterm Sternenhimmel mit Mond, der zwischen zwei Sternen durchwandert, vor der Kulisse von Kampala.
Man sitzt zwar wieder zum Musik hören, aber die Bühne hat viel Platz und als die Jungs von Clear Cut (und später noch einige andere) hoch kommen zum jammen, ist richtig gute Stimmung. Und so wird der Abend bei who the fuck is Sabrina doch noch richtig gut und die Warterei vom Nachmittag ist vergessen. Wir paar Muzungus tanzen dafür so richtig ab vor der Bühne: Muzungu Alarm! :-)
Yes! We are Jamaram!

PS: Parallel zu den Gigs und Sessions und Foto und Filmen.... checken wir Locations und People für den Videodreh aus... Multitasking!

1.12.08

Äthiopien liegt in Uganda

Am Montag hat die UGCS eine Pressekonferenz veranstaltet. Im superschönen Garten der Ugandan German Cultural Society haben Roberta, Peter und Caro (alle UGCS) erst von UGCS und vom zukünftigen Goethe Zentrum erzählt (UGCS wird eines von 36 Goethe-Zentren weltweit), dann wurde die Tour vorgestellt. Es ist das erste Projekt, mit dem sich die UGCS auch aus Kampala raus bewegt, und so wird es auch in Zukunft als Goethe Zentrum sein. Es waren einige Journalisten da, denen die Jungs Rede und Antwort stehen mussten. Es ging vor allem um die Unterschiede im Musikbusiness in Deutschland und Uganda: von Gema über Plattenlabels bis hin zu Jams, ob die Leute tanzen oder sitzen, wie es ist, als große Band zu touren und und und. Filou wurde in Abwesenheit gelobt: „Give him a table and a tape and he makes a studio out of it!“ :-)
Dann gabs noch ne kurze Jamsession am Ende der Konferenz, zusammen mit den Jungs von Clear Cut. Dann gepflegtes Abhängen im Garten der UGCS, slacklinen, malen, fotografieren, jammen.... wir haben schon ein paar Worte Luganda gelernt, und die kann man auch ziemlich gut singen...
Kurz vorm Gehen sind wir vom Regen überrascht worden, ist ja noch Regenzeit gerade (November eigentlich Ende der Regenzeit). Den Nachmittag haben dann alle unterschiedlich verbracht: Franzis und Murxen waren in der City, Murxen beim Training der national Basketballmannschaft. Anschließend haben sie sich noch durch den überdachten Markt gewühlt. Sam und Lionel haben ihre erste Boda Boda-Fahrt (Mopedtaxi) hinter sich gebracht, quer durch die City. Wir anderen waren shoppen in Bukasa und im Haus. Abends dann Verabredung beim Äthiopier zum Essen: 8 Mann reisen mit dem Boda Boda an, mit 70 Sachen im Gegenverkehr um Schlaglöcher herum, Short Cuts, nichts für schlechte Bandscheiben und ängstliche Gemüter, nächtlicher Ausblick auf die lichtgepunkteten Hügel von Kampala, but finally we made it und unseren Mägen ging es auch noch gut genug für ein äthiopisches Festmahl. An einer langen Tafel gabs große Teller mit einem schneeweißen netzartigen Wrap, mit dem man nach leckeren Sachen wie Kraut, scharfe Soße, Kartoffeln oder Rind greift. Dazu Salat und wieder phänomenale Ananas und Melonen. Peter und Roberta von der UGCS waren dabei und endlich gabs ein bisschen Zeit, sich in Ruhe zu unterhalten, Ideen für den Musikvideo-Dreh auszuchecken und länger mit allen zu quatschen. Superschöner Abend innerhalb der toughen Tour-Schedule. Nach einem laaaangen Essen dann noch ne Runde Nightlife in der Neighbourhood von Äthiopien ausgecheckt: Erst in einen noblen Club, der uns dann aber zuuu nobel war. Also weiter in die Billardhalle mit Fußball-TV: eine coole Location, die evtl für den Dreh angedacht ist. Nachts dann wieder heim mit dem Boda Boda... inzwischen haben auch alle ihr Moskitonetze aufgehängt. Und so steht einem erholsamen Schlaf vor einem Tag voller Workshop und Gig in Sabrinas Pub nichts im Weg. Gute Nacht! Line


Die Messages der Jungs aus der Pressekonferenz:
Sei offen für alles, hol dir so viele Eindrücke, wie du kannst.
Wir kommen aus der ganzen Welt, jeder bringt was anderes in die Musik mit und wir fahren zum Musik machen durch die ganze Welt.
Egal wo, die Challenge ist die selbe, aber in Deutschland bekommt man als Band mehr Unterstützung.
Du weißt nie, wie die Leute auf deine Musik reagieren: Das Wichtigste ist deshalb spielen spielen spielen, und am besten an vielen verschiedenen Plätzen.

Unsere neuen Lieblingsprodukte:
- Die Fliegenklatsche: ein Tennisschläger mit Spannung, der die Moskitos mit einem Knall zerlegt
- Der Bus ,der nie kommt, und wenn er kommt, woanders hin fährt als er soll (das aber zuverlässig)
- Omo: Dirt is good! See dirt differently!
- Sadolin: Colour your world!
- Die Mango, die WIRKLICH reif ist
- Die Blockflöte, die laut Sammy nachts 2 Stunden vor unserer Tür gespielt hat, die sonst aber keiner gehört hat... Chillariam!!

Jamaram in Uganda!



Hallo Leute!
Wir sind gut angekommen und haben bereits gestern den ersten Gig gespielt. Ich (Line) hab auch bereits nen langen Blog-Beitrag verfasst, in dem alle Details ausfuehrlich erfahrt: leider macht mir die Geschwindigkeit des Hochladens gerade einen Strich durch die Rechnung beim Einfuegen. :-( Das heisst, ihr bekommt den ausfuerhlichen bericht morgen, so stay tuned! :-)
In der Kuerze: Wir sind gut angekommen, beide Fluege waren relaxed und wir wohnen in einem super Haus, das ein Tonstudio ist und einen riesigen Garten hat. Obwohl wir erst so kurz da sind, ist schon sehr viel passiert und wir haben viele Eindruecke gewonnen. Uganda gefaellt uns super, bzw das, wir bisher davon gesehen haben (Kampala, Entebbe, Victoriasee). Uganda ist gruen (Natur) und rot (sandstrassen) und auch ansonsten sehr bunt! Alle Haeuser sind total fantasievoll angemalt.
Der erste Gig gestern hat in einem spektakulaeren Surrounding stattgefunden: Im Liod Beach in Entebbe, direkt am See. Viel Sonne, viele Leute, Viele Muecken, coole Stimmung. Wir haben bereits mit sdem Filmdreh angefangen, es sind schon eine Menge Fotos entstanden (dir wir evtl reinstellen koennen, wenn das Netz es zulaesst) und heute morgen war die Pressekonferenz. Alles sehr schoen hier, entspannt und wir sind super gespannt wie die naechsten bedien Wochen werden!

Ganz liebe Gruesse an alle daheimgeblieben, besonders an euch, Koko, Franzi und Benni!
Morgen gibts hopefully mehr Input.
Es gruesst euch vom Aequator: die Line und die ganze Crew inkl. Caro!!!!!