Nach einem guten Frühstück in Leipzig bei den Reggaetowns, sind wir richtung Nürnberg alsgefahren... Obwohl wir so nah bei Nürnberg wohnen (München), ist uns keiner eingefallen, der dort wohnt. Es würde also wieder ein Übernachtungsabenteuer werden.
Nachdem Leipzig recht überschaubar war vom Fassungsvermögen her, sollte dieser Gig dann wieder grösser werden, und siehe da: als wir vor der Arena vorfuhren, gingen unsere kleinen Jamaram-Herzen auf... Eine fette Arena inmitten des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes! Nur fette, hässliche, prunkvolle, minimalistische, solide, protzige, grossflächige Architektur... (da spricht der wahrlich Architektur-kundige in mir...: ) Unter anderem war da ein Zeppelinlandeplatz. Versteht mich nicht falsch und denkt bitte nicht das unsere Herzen deswegen aufgegangen sind... Uns hat nur die Arena ge"flash"t... Es war halt zufällig auf diesem historisch befleckten Gelände, was halt schon mächtig ist.... Strange... Wie dem auch sei, gleich als erstes gab es Catering... Wir sind extra früh abgefahren, um auch mittagessen zu können bei Herrn Rossow und Frau Hansen... (falls ihr eine grosse Oroduktion plant und ein ausgezeichnetes Catering wollt mit Herz und Charm... dann meldet euch bei www.rossowcatering.de). Soundcheck in der Arena mit Aussicht auf 5.000 Besucher war schon schick. Der Sound war wieder great. Murxen und ich waren für den Merch-Stand Aufbau zuständig. Uns wurde ein Platz in der Arena gegenüber vom Reamonn Merch-Stand versprochen. Als der Tisch eine halbe Stunde vor Einlass immer noch nicht stand, haben wir langsam kalte Füsse bekommen. Unser Ansprechpartner, der uns den Tisch besorgen sollte war aber 2,10m gross und wir trauten uns nicht recht ihn zu fragen, wo der Tisch blieb... Zwei Stühle gab es nämlich schon bereits. Schliesslich sind wir doch hingegangen und haben uns erkundigt, er hat uns auf die zwei Typen aufmerksam gemacht, die genau in dem Moment einen Tisch zu den zwei Stühlen stellten. Wir bedankten uns unterwürfigst und machten uns unauffällig aus dem Staub.
Beim Auftritt dann hat Tom circa 5.000 Zuschauer gefragt, ob sie noch eine Übernachtungsmöglichkeit für uns haben, und das sie sich am Merch nach dem Konzert bei uns melden sollten. Das hatte auf den Rest des Konzertes den Effekt das wir einfach sympathisch vom Publikum aufgenommen wurden... Schon witzig, wie entspannt so eine Masse sein kann... Es wurde plötzlich zu einer Art Wohnzimmer-Gig... Nach dem Konzert haben wir viele CDs verkauft, und uns wurden einige Übernachtungsmöglichkeiten angeboten. Schliesslich sind wir im StudentenWohnheim gelandet. Wieder das Ende eines langen Tages und schönen Gigs...
: )
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen