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27.8.09

Italientour teil 1

Der ganze Tag begann schon sehr frueh denn es mussten Filu, Ich (Sam I Am), Nik, Tom und Lionel in Niederbayern abgeholt werden. Wir verbringen derzeit jede freie Minute in Niederbayern um unser upcomming Album aufzunehmen, welches uebrigens famos sein wird. An besagtem Tag befanden sich also noch ein Teil der Band in Niederbayern. Es stand viel an: 6 Uhr aufstehen, 9 Uhr mit dem Bus in Niederbayern sein, 16 Uhr Ankunft in Triest. Einchecken im Hotel 17 Uhr, 18Uhr Soundcheck, dann Abendessen und um 24 Uhr Showtime. Wenn ich jetzt so drueber nachdenke ein 24 Stundentag voller Freude und Erschoepfung.

Was geschah: Nachdem die halbe Band abgeholt war stand eine wunderschoene und lange Fahrt nach Italien, ueber die Alpen, an. Auf dem weg verliebte ich mich in eine Mautstationsfrau. Es war sehr heiss und es sassen mir noch eine Vielzahl an Weissbier in den Knochen (in Muenchham, dem Ort in dem wir das zukuenftige Album aufnehmen, gibt es ein unglaublich gutes Weissbier. Koesslarner. Mmmhhh.). Deswegen fiel mir die Aklimatisierung schwer und wir kamen alle ziemlich fertig und verklebt im Hafen von Triest an. Es blieb uns nichts anderes uebrig als sofort uns die Klamotten vom Leib zu reissen und ins Mittelmeer zu springen. Die Reise musste abgewaschen werden. Derbe Erfrischung. Rostgeschmack gepaart mit Hafensalzwasser. Wir in Boxershorts inmitten des Triester Touristenzentrums. Fragende Blicke der Ein”hai”mischen. Die Leute in Muenchen wuerden genau so schauen wenn jemand in den Olympiasee springen wuerde...

Nachdem wir in unsere Bleibe eingekehrt waren ging es dann ab in das Freibad am Meer welches gleichzeitig die Konzertlocation war. Terassen auf Stelzen ueberdacht von Terassen und dazwischen Meer. Es stellte sich raus das die Kombination Lionel und Sprungbrett wie Fosfor und Wasser ist. Lionel der mit abstand weisseste Mensch den man in Triest je sah mit noch weisseren, durchsichtigen Boxershorts verblueffte uns und die anderen Badegaeste mit einem Handstand auf dem 5 Meterbrett, einem Rueckwaertssalto und einem doppelten Vorwaertssalto auch vom Fuenfer. Unglaublich gut!!! Lionel ist es auch, der die Voelkermissverstaendigung am Meisten von uns allen betreibt. Obwohl er, wie er selber sagt, ganz nah dran ist sich problemlos auf Italienisch verstaendigen zu koennen. Insgesamt war es ein toller Abend. Tom schlaegt sich mit Italienisch echt nicht schlecht und obwohl die Triester anscheinend zu geizig sind 5 € fuer ein Konzert auszugeben, war es gar nicht mal so leer. Greenleaf kein Problem fuer die Italiener. Getanzt haben sie. Gefeiert haben sie. Und wer nicht da war hatte schon.

Was auch noch unbedingt erwaehnt werden muss, sind die heroischen Taten die Tom und Peppi auf der Slackline vollbracht haben. Waghalsige Spruenge und ein Rad auf der Slackline sind die Neuentdeckungen.

Sehr viel Birra Moretti und Gin Tonik machten das Ganze zu einem langen, feuchten, unvergesslichen Abend. Nachdem wir zu Fuss endlich an unserer Unterkunft angekommen waren, erwischte mich Tom noch auf dem Klo beim auschecken meiner Gesichtsmimik. Es muss recht intressant ausgesehen haben, denn als ich schon auf meiner Matraze ins Lalaland ueberging hoerte ich noch Tom irgendwo in der Ferne lachen.

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